[Gelesen] Nachtblüte – Die Erbin der Jahreszeiten

Autorin: Jennifer Wolf
Verlag: Impress Verlag
Veröffentlicht: 04.02.2016
Genre: Dystopie/ Fantasy
Seiten: 259

Preise
E-Book: 3,99 €

 

 

 

 

Die Reihe

 

 

 

Klapptext 

 

“Ilea Sola Sommerkind ist eine Jahreszeitentochter. Sie kann Licht brechen und eine warme Brise herbeirufen. Wenn sie ihre Sommerkräfte einsetzt, verwandelt sich ihr sonst brünettes Haar in ein strahlendes Blond. Sie ist nicht das einzige Jahreszeitenkind, seit die Göttin Gaia ihren Söhnen erlaubt hat, sich unter die Menschen zu mischen, und dennoch ist sie etwas Besonderes, denn nur sie stammt von Sommer ab. Und so ist ihr Heim auch dasjenige, das sich der Sommergott diesmal für seinen Aufenthalt ausgesucht hat. Doch als er dabei schwer verunglückt, muss sie einen weiteren Gott beherbergen: Aviv, den Frühling. Den einzigen Jahreszeitengott, der seit fünfhundert Jahren den Frauen entsagt und die Erde gemieden hat…”
(Quelle: Impress Verlag

 

VORSICHT FÜR ALLE DIE “NACHTBLÜTE” NOCH NICHT GELESEN HABEN!!
Meine Meinung kann unbeabsichtig Spoiler enthalten. Wer also nur die Zusammenfassung sehen möchte muss zum Fazit weiter scrollen!

 

Meine Meinung

 

Und es ging in die dritte Runde. Ich weiß wirklich nicht wie Jennifer Wolf so Gefühlvoll schreiben kann. Ich habe bei jedem Buch Pipi in den Augen und bin meistens am Boden zerstört wenn ich zu Ende gelesen habe. Auch “Nachtblüte – Die Erbin der Jahreszeiten” war wieder so eine Story. 

Ich kam sehr gut in die Geschichte rein, denn sie spielt 500 Jahre nach Ende von “Abendsonne – Die Wiedererwählte der Jahreszeiten”. Sol besucht seither immer wieder die Erde und hat Spaß mit diversen Frauen. Doch eine davon, Nanny, wird von ihm schwanger und bekommt eine Tochter. Als Sol also wieder zur Erde reißt lernt er seine Enkeltochter kennen, denn seine Tochter ist durch einen Reitunfall gestorben. Ilea hat die Kräfte ihres Großvaters geerbt. Doch kurz nach seiner Ankunft passiert ein Unfall und Sol fällt ins Koma. Daraufhin wird Aviv auf die Erde geschickt, der sich die letzten 500 Jahre im Frühling verbarrikadiert hat. Dort trifft er auf Ilea und das Schicksal des Frühlings nimmt seinen Lauf. 

 

Auch in diesem Band hat Jennifer Wolf für immer neue und nicht vorhersehbare Momente gesorgt. Ich mochte Ilea von der ersten Seite an, denn sie ist nicht auf den Mund gefallen und bietet selbst den Göttersöhnen Parole. Aviv kennen zu lernen, war sehr interessant, ist er doch sehr anders als Nevis und Jesien. Da er der älteste der Söhne Gaias ist, fühlt er sich für seine Brüder verantwortlich und hasst sich dafür, sie im Stich gelassen zu haben, aber seine Selbsthass bekommt eine ganz neue Note als es darum geht, seinen Tiergeist Nutty gegen eine Frau einzutauschen. Diese Zerrissenheit ist sehr gut nachvollziehbar und er tat mir unheimlich Leid. Während Aviv und Sol auf der Erde sind, wütet Hemera in Gaias Welt und so werden auch Nevis und die Tiergeister in Menschenform auf die Erde geschickt. Für mich ein besonderes Highlight, da man ja sonst nicht viel von ihnen mitbekommt. Und wir treffen Maya wieder. Auch Daliha und Jesien werden als wiedergeborene Seelen in diesem Band erwähnt. So sind also die Brüder alle auf der Erde und sehen zu wie Aviv von seiner Zerrissenheit zwischen der Freundschaft zu Nutty und seiner Liebe zu Ilea aufgezerrt wird.

Das Ende ist zwar wieder einmal nicht so perfekt wie man sich das Wünschen würde, aber es ist doch mehr, als ich erwartet hatte, nach der Berg- und Talfahrt der Gefühle. 

 

 

Mein Fazit

 

“Nachtblüte – Die Erbin der Jahreszeiten” steht seinen Vorgängern in nichts nach und hat mich wieder einmal sehr berührt. Das Ende ist in sich abgeschlossen, da es im vierten Band um ein Thema geht, dass einige nicht lesen wollen. Für alle die “Morgentau” und “Abendsonne” geliebt haben einfach ein muss. 

 

 

Meine Bewertung

 

Fünf Blumen

 

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