[Rezension] Chiberra

Titel: Chiberra

Autorin: Dana Müller
Verlag: Selfpublisher
Veröffentlicht: 28. November 2016
Genre: Fantasy/ Sci-Fi
Seiten: 193

Preise
E-Book: 2,99 €
Taschenbuch: 10,99 €

 

 

Klapptext

 

“Stell dir vor, du könntest mit der Kraft deiner Gedanken die Natur beherrschen, dich verteidigen und ganze Städte erbauen.

Auf dem weit entfernten Chiberra ist das möglich.

Lucy Anderson geht bei einem Streit im Bermudadreieck über Bord eines Passagierschiffs und gerät durch ein Portal nach Chiberra. Sie poltert in ein unglaubliches Abenteuer und ist plötzlich Teil einer Mission, deren Ausgang das Schicksal Chiberras besiegeln soll. Sie kann die Pracht dieser Welt kaum erfassen, doch hinter den schönsten Blumen verbergen sich die größten Gefahren.

Wird es Lucy gelingen, Chiberra zu retten?”
(Quelle: Amazon)

 

 

Meine Meinung

 

Im Rahmen der Blogtour zu “Chiberra” durfte ich auch das Buch lesen.

Alles beginnt mit einem Streit unter Schwestern. Dieser führte dazu, dass Lucy von Board eines Schiffs ins Meer fällt. Dabei durchquert sie ein Portal, das sie nach Chiberra bringt. So schön hier alles ist, so gefährlich ist es allerdings auch, denn ein Mensch hat die Bewohner von Chiberra unter seine Kontrolle gebracht. Lucy scheint die einzige zu sein, die, neben dem Sohn des Hüters, Joris, die Chiberra retten kann.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und man kommt schnell durch die Geschichte. Die Idee mit den Paralleluniversen ist zwar nicht neu, aber für mich war es faszinierend wie Dana Müller, dies für sich genutzt hat. Leider war für mich die Umsetzung etwas holprig. Das Buch hat ungefähr 190 Seiten und das merkt man, denn irgendwie bin ich von einem Ereignis ins nähste gehetzt. Die Charaktere wurden mir im Schnellverfahren um die “Ohren gehauen”, trotzdem sind sie gut gelungen und ich konnte die meisten Handlungen nachvollziehen.

Die Liebesgeschichte ging mir dann aber wirklich viel zu schnell. Eigentlich kann man sich das so vorstellen:

“Ups ich bin ins Wasser gefallen – Oh wo bin ich? – Wie in einer anderen Welt? – ah ich bin aufgenommen worden, ohne viel Misstrauen – Wie? Ich soll mitgehen und Chiberra retten? – Ohje, meine Schwestern sind auch hier – Oh *** hat mich geküsst und nun sind wir zusammen, auch wenn mich das eine Mädchen mit Blicken ermordet… so geht es leider bis zum Schluss weiter.

Neben den wirklich tollen detaillieren Umgebungsbeschreibungen, war die Handlung einfach zu rassant und zu schnell vorangetrieben. Alleine durch die Beschreibungen hatte ich das Gefühl, als sehe ich einen Film und nicht als lese ich die Geschichte. Das war wirklich schön und so bleibt mir die Story auch länger erhalten, doch ich hätte mir mehr Ruhe und mehr Entwicklung gewünscht. Um die Story zu entschleunigen und mehr auf zentrale Konfliktpunkte einzugehen, hätte man locker 50 Seiten oder mehr anfügen können. 

Das Ende, auch wenn es, wie der Rest, sehr rassant, hat mir gut gefallen. Es blieben allerdings noch einige Handlungsfäden in der Luft hängen und wurden nicht vollständig aufgeklärt. Trotzdem war “Chiberra” für mich ein sehr interessantes Buch, dass einen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte.

 

 

Mein Fazit

 

“Chiberra”, von Dana Müller, ist eine neue und interessante Story, die leider durch eine hektische und rassante Schreibweise nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen konnte – und davon hat “Chiberra” viel. Die Umgebung war so detailliert beschrieben, dass ich mich wie in einem Film gefühlt habe. Hier wäre es Ratsamer gewesen, die Geschichte zu entschleunigen und nicht alles so hintereinander weg passieren zu lassen. Für mich war das leider ziemlich anstrengend. Trotz der super Idee, der wunderbaren Beschreibungen und den tollen Charakteren kann ich nur 3 von 5 Sternen vergeben.

 

 

Meine Bewertung

 

 

 

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