[Rezension] Der Lauf der Zeit

Titel: Der Lauf der Zeit

Autor: Friedrich von Bonin
Verlag: epubli GmbH
Veröffentlicht: 04. Oktober 2015
Genre: Gegenwartsliteratur
Seiten: 280

Preise
E-Book: 5,49 €
Hier könnt ihr das Buch bestellen.

 

 

Klapptext

 

„Ein vielseitiger Roman und eine hinreißende Liebesgeschichte!

„Du hattest die Kreuz Dame!“, rief Heinrich Kanne aus, und satt zufrieden lachte Bruno von Halcan. „Natürlich ich, wer denn sonst?“ Sie spielten Doppelkopf und Bruno hatte die ganze Runde, alle drei Freunde, bis zur letzten Karte über sein Blatt im Unklaren gelassen. Er hatte erst zuletzt die zweite Kreuz Dame ausgespielt, dadurch die Gegenpartei irritiert, ein paar schöne Punkte gemacht und das Spiel gewonnen.

Seit seiner Schülerzeit liebt der schüchterne Bruno von Halcan Margarete Leuchtenfeld. In den fünfziger und sechziger Jahren geht er zur Schule, studiert in den Achtundsechzigern und wird Anwalt. Als er Erfolg hat, verlässt ihn Margarete…
Neben der bildhaften Beschreibung einer Jugend in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts erzählt der Roman von der Karriere seines Protagonisten und seinem Scheitern.
Und von der hinreißenden Liebesgeschichte zwischen Bruno von Halcan und Margarete Leuchtenfeld.“
(Quelle: Epubli)

 

 

Meine Meinung

 

Vom Klapptext angetan, habe ich mich bei BloggdeinBuch beworben und durfte das Buch lesen. Leider ging das ganze nicht gut für den Roman aus, denn ich habe ewig gebraucht bis ich fertig war und noch länger eine passende Rezension zu schreiben. 

 

Reinkommen war schon problematisch, denn der Schreibstil ist ungeheuer schwer. Der Autor verliert sich in Schachtelsätze und viel zu detaillierten Beschreibungen der Umgebung. Daher kommt überhaupt kein Lesefluss zustande und man plätschert von einer riesigen Beschreibung ins nächste und vermisst ganz schnell den roten Faden. Ebenso konnte ich bis zum Ende keinen Spannungsbogen finden. 

Bruno von Halcan, der Hauptprotagonist (von dem ich den Namen nur noch aus dem Klapptext weiß) konnte mich hier auch überhaupt nicht überzeugen. Er war einfach naiv, total nervig und arrogant. Ebenso wenig konnte man seine Entscheidungen nachvollziehen und so blieb der Charakter einfach flach. Hätte Friedrich von Bonin genauso detailliert seine Charaktere ausgearbeitet wie die Beschreibungen hätte der Roman sicherlich noch was werden können. Es werden nämlich sehr interessante alltägliche Situationen angesprochen, wie Ehebruch und Geldgier. Naja es hätte halt interessant werden können wurde es aber nicht… Trotz interessanten Einsichten in die 60ziger und 70ziger konnte mich das Buch, am Ende überhaupt nicht überzeugen. 

 

 

Mein Fazit

 

Interessante Idee, mangelnde Umsetzung… Für mich war dieses Buch leider gar nichts und ich habe mich so extrem da durch gequält. Sehr schwieriger Schreibstil, zu detaillierte Beschreibungen und zu flache Charaktere haben am Ende nur eine Wertung zugelassen. Der Grundgedanke des Buchs ist eine sehr interessante Idee gewesen doch die Umsetzung war einfach unmöglich. 

 

 

Meine Bewertung

 

 

 

 

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