[Rezension] Die Geschichtenerzählerin

Autorin: Stella Jante
Verlag: Keiner
Veröffentlicht: 11. Juni 2014
Genre: Fantasy/ Myhten
Seiten: 524

Preis 
E-Book: 2,99 €
Taschenbuch: 17,99 €

 

 

 

Die Reihe

 

 

 

Klapptext

 

Ein Fantasy-Liebesroman mit alpinen Sagen und irischen Mythen… 

Die 18-jährige Mena hat ihr Leben lang in ihren eigenen Welten gelebt. Ob nun selbst erfundene Geschichten oder die aus Büchern und Filmen: Sie liebt sie mehr als die Realität.

Eines Tages landet sie unverhofft wie Alice im Wunderland in einer Welt der Visionen, die sie nicht von der Realität unterscheiden kann. Alpine und irische Sagengestalten – auf einmal sind sie mehr als nur Geschichten. Noch dazu taucht ein junger, umwerfend aussehender „Traum-Mann“ auf, der ihr bei den Abenteuern in dieser Welt bedingungslos zur Seite steht. Von Reise zu Reise entdeckt sie, was es mit diesen lebensnahen Visionen auf sich hat und dass ihr Traum-Mann realer wird, als sie es sich je hätte träumen lassen …

 

Stella Jante Website

 

Buchtrailer 

 

 

Meine Meinung

 

Im Rahmen der Blogtour zur Reihe, durfte ich “Die Geschichtenerzählerin” von Stella Jante lesen. 

In die Geschichte kommt man nicht so schnell rein, denn zu Anfang gibt es viele Hintergrundinformationen und wenig Handlung. In den ersten Kapitel lernen wir Mena und ihre Heimat kennen. Stella Jante führt uns direkt in die irische und alpine Sagen und Mythen ein und spinnt daraus eine neue und interessante Story. Von den ersten Seiten an, ahnt man schon worum es im Buch gehen wird, was aber nicht heißt, dass wir das Ende bereits kennen. Der Schreibstil der Autorin ist auf der einen Seite flüssig und leicht und auf der anderen Seite speziell – es gibt viel Umgangssprache und “Südtiroler Deutsch” was sehr gewöhnungsbedürftig ist. Die Dialoge im Buch sind teilweise, sehr witzig und man möchte bei einigen Aussagen einfach laut loslachen.

 

Es gibt im ersten Band keinen wirklichen Spannungsverlauf, es werden immer nur ein paar Spannungsmomente eingestreut, die der Geschichte Auftrieb geben. Dazu gehören unter anderem Ausflüge in die “Anderswelt” und das Geschehen zwischen Mena und Kinnon, der ebenfalls in die “Anderswelt” gelangt und Mena bei ihren Abenteuern hilft.

 

Die Charaktere sind, im Gegensatz zu dem Spannungsverlauf, umso detaillierter gezeichnet. 

 

Mena ist sehr verträumt, dabei ist sie liebenswert und humorvoll. Man merkt aber, dass auch viel Scham, Angst und Unentschlossenheit ihr Wesen beherrscht. Im Laufe der Geschichte wächst Mena des öfteren über sich hinaus. Durch die Berührungen mit der Anderswelt wird sie reifer und wächst mit ihren Aufgaben. 

Kinnon ist ein charmanter, selbstbewusster, offener Typ. Er ist Menas “Traum – Mann”, da er ihr erst nur über Träume hilft und sie, unter Einsatz seines Lebens beschützt. Er ist sehr sportbegeistert und attraktiv, aber auch extrem verschlossen. Kinnon öffnet sich nur nach und nach Mena gegenüber und sie hilft ihm dabei, seine Vergangenheit und seine Herkunft zu akzeptieren und seine Seelenwunden langsam zu heilen. 

Auch die Nebencharaktere wie Angie, Menas beste Freundin, Menas Eltern, Kinnons Familie und die Wesen aus der Anderswelt sind sehr detailliert beschrieben. Das schöne ist, dass man sieht wie sich die Haupt- sowie die Nebencharaktere im Laufe der Geschichte weiterentwickeln. Dies passiert glaubwürdig und man fängt an sich mit ihnen zu Identifizierenen. 

Das Ende vom ersten Band ist sehr schön und passt ins Gesamtkonzept. 

 

 

Mein Fazit

 

Eine neue und frische Geschichte über die alpinische und keltische Mythologie, die hier in einem interessanten Ansatz verbunden wird. Für Fans der Mythologie ein wirkliches muss, auch wenn das Buch keinen wirklichen Spannungsverlauf hat und immer noch einige Rechtschreibfehler zu finden sind. Auch kann man als “deutscher” Probleme mit einigen Worten und Sätzen haben, denn die Autorin schreibt mit Umgangssprache und Südtiroler Deutsch. Dafür hat man zauberhaft gezeichnete Charaktere und eine erfrischende Story. 

 

 

Meine Bewertung

 

dreiblumen1

 

 

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