[Rezension] Fyn – Erben des Lichts

Autorin: Nadine Kühnemann
Verlag: bookshouse Verlag
Erscheinungdatum: 05.09.2013
Genre: Fantasy
Seiten: 372

Preise
E-Book: 3,99 €
Buch: 14,99 €

 

 

Zusammenfassung

 

Fyn ist ein Findelkind. Er wird von Breanor, einem Elitesoldaten des Königs aufgezogen. Sein Weg ist vorherbestimmt, schon früh wird ihm gehorsam und drill eingetrichtert. Sein Ziehvater lässt ihn auch als Ingenieur ausbilden. Als er dann eine Ausbildung zum Krieger in der königlichen Akademie anfängt, merkt er schnell dass er keine Magie besitzt. Eine Ungeheuerlichkeit bei den Alven. Schon früh erkennt er, dass er mit seinem Aussehen und seinem nicht vorhandenen Magie anders ist als die anderen Alven. Die einzige Magie die er beherrscht ist Tote kurzzeitig zum Leben zu erwecken. Mit anderen kommt er nicht gut zurecht und so bleibt Fyn ein Einzelgänger. Sein einzige Freund ist ein Technoid namens Arc. Dieser steht ihm aber immer zur Seite und hört auch nur auf ihn. Bei einem Aufstand der Menschen gegen den Alvenkönig, wird Fyn verschleppt, nur durch Ylenia, eine Menschenfrau, gelingt ihm die Flucht. Als kurze Zeit später der König ermordet wird, ist für alle klar, Fyn ist der schuldige. Ein weiteres mal ist er auf die Hilfe Ylenias angewiesen.

 

 

Meine Meinung

 

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Fyn geschrieben. Man durchlebt mit ihm die Erinnerungen an seine Kindheit, die Ausbildung und den Aufstand. Das Fyn eine zweite Persönlichkeit in sich trägt erkennt man direkt am Anfang. Norrizz kommt immer, wenn Fyn sich aufregt. Wenn etwas schlimmes passiert ist Norrizz an seiner stelle, er kann sogar aktiv ins Geschehen eingreifen und im Nachhinein kann Fyn sich an nichts erinnern. 
Fyn ist von Selbstzweifeln geplagt und wirklich sehr jähzornig. Immer hat er versucht seinen Vater stolz zu machen und daraus resultieren einige extreme Ticks. 
Das Buch plätschert so ein wenig vor sich hin und es passiert nicht wirklich etwas, einzig die Frag wer sind Fyns Eltern und was ist Fyn genau hat mich weiterlesen lassen. 
Die „Beziehung“ zu der Menschenfrau Ylenia macht die Geschichte ein wenig interessanter. Man fragt sich immer wieder, was führt sie im Schilde? 
Andere Charaktere werden nur oberflächlich angekratzt, ob sie für den weiteren Verlauf der Geschichte noch mehr tiefe bekommen, bleibt abzuwarten. 
Die Welt, die Nadine Kühnemann aufgebaut hat, ist sehr anschaulich. Sie beschreibt sehr genau die Umgebung in der sich die Charaktere bewegen. Man kann also sehr gut in die Welt von Fyn blicken. 
Der Schreibstiel ist sehr flüssig und sehr angenehm zu lesen. Das Cover passt in die düstere Welt von Fyn.

 

 

Fazit

 

Wer auf düstere Fantasy steht und ein wenig Technik -Affin ist hat in Fyn – Erbe des Lichts ein ideales Buch gefunden. Da im ersten Teil einfach noch wenig passiert und man erstmal Fyn, Arc und Ylenia kennen lernt, ist es eher etwas für verregnete Tage. 

 

 

Bewertung

 

drei-sterne-3

 


Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: