[Rezension] Hinter den Spiegeln


Autorin: Ulrike Schweikert
Verlag: mtb – Mira-Taschenbuch Verlag
Veröffentlicht: 10.10.2014
Genre: Liebesroman/ Historischer Roman
Seiten: 464
Preis Gebunden: 19,99 €
Preis E-Book: 15,99 €

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Klapptext

 

„Wien 1892. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldenberg ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen?
Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Eine Mesalliance bahnt sich an, die auf höchste Empörung stößt. Denn es gibt ungeschriebene Gesetze, die niemand brechen darf. Könnte doch davon die Zukunft der Donaumonarchie abhängen…“
(Quelle: Mira Taschenbuchverlag)

 

 

Meine Meinung

 

Der Klapptext hatte mich bereits in seinen Fängen und ich wollte die Geschichte um Luise unbedingt lesen. Nie hätte ich erwartet so tief in die Wiener Gesellschaft und in die Intrigen der damaligen Zeit, hinein gezogen zu werden.

Ulrike Schweikert hat mich von Anfang an in die Geschichte gezogen, alleine weil, die Charaktere sehr schön ausgearbeitet sind. Auch die Gesellschaft und die Verhaltensweisen der Adeligen haben mich sehr fasziniert und gefesselt. Das dunkle Geheimnis, welches von Anfang an im Raum steht lässt einen immer weiter lesen, denn man möchte wissen, wie es zu dem schrecklichen Unfall gekommen ist. Nebenbei erfährt man viel über Luise, die sich ja an nichts Erinnern kann. Ihre Entwicklung und ihre Wandlung machen fand ich sehr erstaunlich. Ich hätte nie gedacht, dass man nach einem Gedächtnisverlust ein ganz anderer Mensch werden kann. Es gab ungeahnte Wendungen und ich wusste bis kurz vor Schluss nicht wer der Böse ist. 
Ulrike Schweikert schreibt wunderbar malerisch. Die Charaktere waren realistisch und die Handlung in sich schlüssig. 

Was mich doch etwas gestört hat war, dass es doch eher ein historischer Krimi war und das die Herzensangelegenheiten, die im Klapptext so schön angepriesen wurden, schlichtweg zu wenig waren. Ein Geplänkel hier und ein Geplänkel, aber selbst am Ende weiß man nicht wie Luise sich entschieden hat. Auch fand ich die Geschehnisse um die Angestellten spannend, aber sie führten zu nichts. Es waren Stränge die einfach fallen gelassen wurden. 

Nichts desto trotz hat Ulrike Schweikerts „Hinter den Spiegeln“ mich gut unterhalten und es war wirklich faszinierend mal hinter die Fassade der Adeligen schauen zu können.

 

 

Mein Fazit

 

Ein spannender historischer Krimi mit ein wenig Liebe und schon hat man einen Roman für die kalten Abende. Obwohl einige Stränge einfach nicht ausgeführt wurden bzw. einfach fallen gelassen wurden, konnte man wunderbar in die adelige Gesellschaft im 19 Jahrhundert blicken. 

Ein herzliches Dank an Blogg dein Buch und Mira Taschenbuch Verlag für das Rezensionsexemplar

 

 

Meine Bewertung

 

VIER-blumen3

 

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