[Rezension] Malala. Meine Geschichte

Autorin: Malala Yousafzai, Patricia McCormick
Verlag: JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH
Veröffentlicht: 23.01.2015
Format: ungekürzte Fassung
Dauer: 05:37:40
Gesprochen von: Leonie Landa

 

Das Hörbuch könnt ihr hier bestellen.

 

 

 

Klapptext

 

„Die damals fünfzehnjährige Malala wollte einfach nur zur Schule gehen – doch für die Taliban haben Mädchen kein Recht auf Bildung. Am 9. Oktober 2012 schossen ihr Terroristen in den Kopf, als sie auf dem Weg von der Schule nach Hause war. Malala hat den Anschlag schwer verletzt überlebt, doch aufgegeben hat sie nicht. Sie setzt ihren Kampf für Bildung unermüdlich fort und ist damit zum Vorbild vieler Jugendlicher auf der ganzen Welt geworden. In einer einzigartigen Zusammenarbeit mit der Bestsellerautorin Patricia McCormick gelingt es Malala auf höchst bewegende Weise ein authentisches Bild von ihrem Leben und den Ereignissen in Pakistan zu vermitteln.“

 

 

Meine Meinung

 

Ich danke dem Jumbo Verlag und Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar.

Nachdem ich das Hörbuch gehört hatte, stellte sich mir die Frage, wie rezensiere ich eine „Lebensgeschichte“? 

Jeder hat schon einmal von Malala und dem Anschlag der Taliban auf ihr Leben gehört. ihr wurde in den Kopf geschossen und sie hatte Glück, dass sie noch lebt. Alles nur weil Malala ihr Recht einfordert Bildung zu erhalten. 

Die Geschichte von Malala ist sehr bewegend, denn hier werden nicht nur trockene Fakten über Pakistan und den Taliban erzählt, sondern die Geschichte einer Zeugin und eines Opfers. In diesem Buch erzählt sie von ihrer Kindheit, ihrem Leben vor, und nach dem Anschlag. Ihre Interessen sind, wie die aller Jugendlichen auf der Welt, Handys, Fernsehsendungen, ect. und dennoch lebt sie in einer Welt, die man sich bei uns nur schwer vorstellen kann. Denn Frauen haben in Pakistan keine Rechte, sie müssen das tun, was ihre Ehemänner, Väter oder Brüder ihnen erlauben oder verbieten. 

Malala ist ein gläubiges Mädchen, dass die Regel ihrer Welt kennt und sie akzeptiert. Nur das die Taliban im Dezember 2008 eine Mitteilung herausgeben, dass es Mädchen ab dem 15. Januar 2009 verboten sei in die Schule zu gehen, ist für Malala nicht akzeptabel. Malala wehrte sich und sollte zum Schweigen gebracht werden. Sie kämpfte auch unter Drohungen der Taliban weiter, selbst der feige Anschlag auf ihr Leben ließ sie ihren Mut nicht verlieren. 

Für ihren Kampf bekam sie etliche Preise u.a auch den Friedensnobelpreis 2014. 

Leonie Landa erzählt die Geschichte mit einer starken Ausdrucksweise und das richtige Gefühl an den passenden stellen. Durch Leonie Landa kam ich in einen regelrechten Zog aus dem ich nicht mehr raus konnte. Der Verlag hat hier die richtige Wahl für die Vertonung getroffen. 

 

 

Mein Fazit

 

Da es sich hier um eine Lebensgeschichte handelt und man ein Leben nicht bewerten kann, werde ich keine abgeben.

„Malala – Meine Geschichte“ ist eine bewegende und informative Geschichte, die mir persönlich ans Herz gegangen ist. Ich lege aber jeden, der sich dafür interessiert, dieses Hörbuch ans Herz. 

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