[Rezension] Mirelle und ihre Freunde

Titel: Mirelle und ihre Freunde auf der Suche nach dem Wunschkraut

Autorin: Astrid Schneider
Verlag: tredition
Veröffentlicht: 09 Dezember .2015
Genre: Kinderbuch
Seiten: 80

Preise: 
Hardcover: 15,99 €
Softcover: 9,99 €
E-Book: 4,99 €

 

 

 

Klapptext

 

„Drei Tiere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen aufeinander. Sie stellen fest, dass sie alle in ihrem Leben auf der gleichen Suche sind. Die Suche heißt Veränderung und Freundschaft. Gemeinsam begeben sie sich auf Wanderschaft, um das sagenumwobene Wunschkraut zu finden, das alles verändern soll. Auf ihrer Reise lernen sie sich das erste Mal besser kennen und entdecken neue Seiten an sich. Sie begreifen, was Freundschaft bedeutet, und sind ihrem Ziel so nah – wäre da nicht der böse Ismo, der die Adlerburg mit dem Wunschkraut bewachen lässt. Gemeinsam schaffen sie es, Berge zu versetzen und das Böse zum Guten zu wenden.“
(Quelle: tredition.de)

 

 

Meine Meinung

 

Ich habe “Mirelle und ihre Freunde auf der Suche nach dem Wunschkraut” mit meinem 5-Jährigen Sohn gelesen. Dabei muss aber anmerken, dass mein Kleiner nicht sehr geduldig ist und trotzdem hat es das Buch geschafft ihn zu fesseln. Mein schnell genervtes Kind saß mit Begeisterung bei mir und wollte unbedingt wissen was weiter passiert und war enttäuscht wenn ich einen Break gemacht habe. Der Schreibstil ist wunderbar einfach und sehr gut für Kinder geeignet. Die Geschichte ist spannend erzählt und hier wird viel Wert auf den pädagogischen Hintergrund gelegt. Die vier Hauptprotagonisten sind einfach zu knutschen süß, ebenso wie die Zeichnungen, die sehr kindgerecht gestaltet sind.

Es wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, auch wenn die Haupthandlung von Mirelle der kleinen Schildkröte geschildert wird. Ich finde den pädagogischen Hintergrund sehr gelungen. Gerade jetzt, in der Zeit in der es viele Immigranten gibt und die Bevölkerung zwiespaltig ist, finde ich es umso wichtiger den Kindern beizubringen, dass jeder auf seine Weise etwas gut kann und akzeptiert werden möchte. Ob es, wie Mirelle, der Französin, um das Selbstbild geht, bei Trampi um seine Beeinträchtigung, oder bei Fabrizio, dem Italiener, um seine Größe, wenn man zusammenhält kann man alles schaffen – auch ein Wunschkraut finden.

Neben dem Hintergrund war es total schön und witzig, schon erste Fremdsprachen an die Kinder heranzuführen. Und wenn man mit Akzent spricht, finden die Kids das mit Sicherheit auch lustig. 

 

 

Mein Fazit

 

„Mirelle und ihre Freunde auf der Suche nach dem Wunschkraut“, aus der Feder von Astrid Schneider, ist ein mit viel Liebe gestaltet und hat einen sehr wichtigen pädagogischen Hintergrund über Akzeptanz, Freundschaft und Zusammenhalt. Ein sehr schönes und liebevoll gestaltetes Kinderbuch ab 5 Jahre.

 

 

Meine Bewertung

 

fuenf-sterne-5

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