[Rezension] Nahtlos Leben

Autor: Daniel F. Fricke 
Verlag: keiner
Veröffentlicht: 23.06.2015
Genre:
Erotik 
Seiten:
79
Preis E-Book:
3,99 €

 

 

 

 

 

Klapptext

 

„Du willst es, aber Du wusstest nicht genau wie?

Der Roman „Nahtlos leben“ erzählt von der Romanfigur Daniel, der in einer Kleinstadt aufwächst und der offen und direkt über seine persönlichen und erotischen Turbulenzen berichtet, sowie über seinen jugendlichen Leichtsinn, der ihn während seiner Ausbildungszeit zum Koch prägt. Auch als Daniel später nach Barcelona und in die USA reist, um dort als Koch in einigen Gourmet-Restaurants zu arbeiten, muss er auf eine schmerzhafte, aber wiederum auch auf wundervolle Weise, Liebe und Leidenschaft erfahren – wenn da nicht das Schicksal und die Vorherbestimmung gewesen wäre, mit denen wir alle in unserem Leben zu kämpfen haben. Dies sind aber gerade die Erfahrungen, die das Leben eines jeden Einzelnen von uns ausmacht, welches niemals ohne Stolperfallen verläuft und niemals nahtlos sein kann.

Lass Dich einfangen von Daniels Reise durch das Leben, von seinen persönlichen und emotionalen Erfahrungen, seinen Träumen, seinen tiefen Schicksalsschlägen, aber auch von seinen sozialkritischen Themen, die zum Nachdanken anregen und den Leser an vielen Stellen des Buches atemlos werden lässt.

John Lennon hat es bereits treffend auf den Punkt gebracht: „Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.““

 

 

 

Meine Meinung

 

Ich habe sehr lange gebraucht um mich mit diesem Buch anzufreunden. Das erste Kapitel lief zäh an und daher dauerte es einige Zeit bis ich mich an den, doch sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, gewöhnt hatte. Der Hauptprotagonist war gut gezeichnet, nur die Nebencharaktere waren eher Flach beschrieben. Aber da es mich eher an eine Biografie erinnert, fand ich das okay. Daniel F. Fricke konnte mich ab dem zweiten Kapitel an das Buch binden und ich wollte unbedingt wissen, wie es für den Protagonist, Daniel, endet.

Sehr spannend war in diesem Roman, dass der Autor, seine eigene Geschichte mit eingewoben hat und man immer grübelt, was ist wirklich passiert und was hat Daniel F. Fricke sich nur ausgedacht. Das Ende war sehr abrupt, doch es passte in die Gesamthandlung.  

Auch lobend zu erwähnen ist, dass in diesem Roman, sehr auf Schicksale von Menschen eingegangen wird und wie es den Protagonisten verändert. Auch wie jede Begegnung, mit den Nebencharaktere, den Charakter der Hauptfigur ein wenig mehr zeichnet. Für viele wird es ein Ausschlusskriterium sein, aber ich fand die „bildliche“ Sprache in den Erotikmomenten einfach köstlich witzig. 

 

 

 

Mein Fazit

 

Ein gelungenes Erstlingswerk, dass mit tiefe in der Story glänzt, dafür aber einiges an tiefe bei den Nebencharakteren vermissen lässt. So tiefsinnig einige der Momente im Buch sind, so interessant und witzig ist die Hauptfigur und was er erlebt. Wer mal etwas anderes lesen möchte, ist hiermit gut aufgehoben.

 

Ein herzliches Dank an Daniel F. Fricke für das Rezensionsexemplar.

 

Meine Bewertung

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