[Rezension] Peronya – Die Geschichte eines Kriegers

Autorin: Stefanie Bernardowitz
Verlag: Edition Fin Gadar
Veröffentlicht: 01.11.2014
Genre: High Fantasy
Seiten: 564

Preise

E-Book: 12,99 €
Taschenbuch: 16,90 €

 

 

 

Klapptext

 

“Eine Schlacht, die alles veränderte. Eine Krone, erobert im Krieg. Eine Herrschaft, mit Blut besiegelt.

Mystisch, spannend, voller Abenteuer, so ist der Roman aus dem Fantasy-Genre zu beschreiben, der sich um die Eroberung von Peronya dreht, wo ein düsterer König seit 15 Jahren die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Seine grausame Herrschaft ist beispiellos, seine Krone mit Blut besiegelt. Wie stürzt man einen König, der an Grausamkeit nicht zu übertreffen ist? Wie befreit man ein Land, dessen Bewohner alle Hoffnung verloren haben? Das wissen Helden, die im Feuer der Drachen geboren werden! Ein junger Magier, eine stolze Herrscherin und eine legendäre Kriegerin machen sich bereit, um der wahren Königin auf ihren rechtmäßigen Platz zu verhelfen. Dabei haben sie viele Abenteuer zu bestehen, die den Leser auf eine Reise in eine faszinierende, fremde Welt mitnehmen.”
(Quelle: Website von Peronya)

 

 

Meine Meinung

 

Im Rahmen der Blogtour durfte ich das Buch “Peronya – Die Geschichte eines Kriegers” lesen.

Ich kam gut in die Geschichte rein. Stefanie Bernardowitz hat einen einfachen und flüssigen Schreibstil, in dem man sich verlieren kann. Das Cover ist sehr dunkel gehalten und zeigt die vier Hauptcharaktere. Für mich ein nicht ganz so gelungenes Cover, da man dadurch kaum die Chance hat, sich die Charaktere selbst vorzustellen. Ansonsten ist im Buch noch eine sehr schöne Karte von der Welt und einige Zeichnungen im laufe der Geschichte, was ich sehr toll fand. 

Die Charaktere waren gut ausgereift. Ich konnte das Handeln der Protagonisten immer nachvollziehen. Leider war es für mich, durch die auktoriale Erzählperspektive, schwierig sich mit den Hauptprotagonisten identifizieren zu können. Trotzdem mochte ich alle Hauptprotagonisten sehr gerne und war immer gespannt darauf wie sie die Situationen meistern. 

Der Spannungsbogen war von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden und durch unvorhergesehene Wendungen konnte man nach und nach nicht mehr sagen, ob es gut oder schlecht für die Protagonisten ausgehen wird. Stefanie Bernardowitz schaffte es mit ihrer Umgebungsbeschreibung die Orte detailliert darzustellen. Ich hatte oft Bilder im Kopf von den Orten, die die vier Hauptcharaktere besucht haben. 

Was ich nicht so toll fand, war, dass die Reisen in einem Satz anfingen und im zweiten schon wieder beendet waren. Es gab nie eine Reise die wir “hautnah” miterleben durften sondern wir waren von jetzt auf gleich an einem anderen Ort. Hätte man da ab und zu etwas mehr Zeilen investiert hätte mir das Buch definitiv noch besser gefallen.

Das Ende war in sich abgeschlossen und im Epilog gibt es ein Versprechen auf mehr. 

 

 

Mein Fazit

 

“Peronya – Die Geschichte eines Kriegers” ist ein spannendes Buch was mich schnell in den Bann ziehen konnte. Die Protags waren klasse und lebendig, was aber ein wenig durch die Erzählperspektive litt. Dafür waren die Orte wunderbar, detailliert beschrieben und ich hatte zum Teil Kopfkino. Ich kann dieses Buch an alle Fantasyfans weiterempfehlen, die sich auf eine neue Welt einlassen möchten. 

 

 

Meine Bewertung

 

Vier Blumen

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