[Rezension] Silbergraue Freiheit – Narrando 3

Titel: „Silbergraue Freiheit – Narrando 3

Autorin: Kyra Dittmann
Verlag: bookshouse
Veröffentlicht: 24. September 2015
Genre: Dysopie / New Adult
Seiten: 408

Preise
Preis E-Book: 3,99 €
Preis broschiert: 13,99 €

 

 

Reihe

 

 

 

Klapptext

 

„Naturkatastrophen und Atomkriege haben die Welt beinahe zerstört. Während sich die Natur regeneriert und die Spuren der Verwüstung allmählich überwuchert, entwickelt sich aus der Kluft zwischen Arm und Reich ein unüberwindbarer Graben. Die Bevölkerung ist gespalten: Die Reichen und die Regierung leben in gesicherten Hot Blood-Bezirken, die armen Parias hausen in den Ruinen außerhalb. Zu spät erkennt Jai, dass Vella im Südbezirk in Lebensgefahr schwebt. Als er dort eintrifft, ist nichts mehr so, wie es war. Die Katastrophe hat alles auseinandergerissen. Vella ist verschwunden, und nicht nur Igor folgt ihrer Spur. Wird es Jai gelingen, sie zu finden, bevor sich Igor rächen kann? Gibt es überhaupt Hoffnung für Narrando und ist eine Zukunft außerhalb der Kuppel noch möglich? Ein Kampf um Leben und Tod beginnt, der viele Opfer fordert, denn wie alles hat auch Freiheit einen sehr hohen Preis …“
(Quelle: Bookshouse Verlag/ Amazon)

 

 

Meine Meinung

 

Was habe ich mich darauf gefreut, dieses Buch zu lesen? Nach den spannenden Vorgängern, hatte ich sehr hohe Erwartungen an das Finale um Jai und Vella. Leider waren meine Erwartungen eindeutig zu hoch gewesen, denn ich hatte mit diesem Band einige Schwierigkeiten. 

Der Schreibstil war, wie immer, angenehm flüssig und leicht. Doch die Geschichte um Jai und Vella, war für mich extrem schwierig, denn es zog sich. Ich hatte oft das Gefühl, wir stehen auf der Stelle und das fand ich sehr schade. Auch mit Vella hatte ich so meine Probleme, denn sie hat seit dem letzten Band Rückschritte gemacht.

 

Vella hat sich vom ersten Band bis jetzt total gewandelt, mit hat es Spaß gemach sie zu beobachten. Denn sie hat sich von dem eingebildeten und verwöhntem Gör in eine starke, mutige und selbstbewusste Frau verwandelt. Sie übernimmt sogar Verantwortung.
(Zitat aus meiner Rezension „Blütenweißer Hass„) 

 

Doch hier ist es nicht mehr so, ich weiß ehrlich auch nicht ob sie das Verhalten von Jai auf die Palme bringt oder ob sie einfach meint, nur weil sie so viel gemeistert hat, darf sie egoistisch sein und die Mission gefährden. Keine Ahnung. Jai ist auch nicht besser gewesen. 

 

Jai hat seinen blinden Hass abgelegt und durch Vella eine andere Sicht der Dinge bekommen. Nur hat er ein Problem, er sieht alles schwarz oder weiß. Anstatt zu Fragen oder erklären zu lassen, stempelt er alles ab. Trotz dessen hat auch er gelernt Verantwortung zu übernehmen.
(Zitat aus meiner Rezension „Blütenweißer Hass„) 

 

Ja so sieht es zwar immer noch aus, aber nun hat er einen extremen Beschützerinstinkt gegenüber Vella und stempelt sie als kleines, schwaches Mädchen ab. Gut da kann man einige Aktion schon verstehen, trotzdem hatte ich einfach das Gefühl beide haben extreme Rückschritte gemacht. 

Bei den anderen Protagonisten war es nicht so. Sie zogen ihre Bahnen weiter und ich konnte ihre Entscheidungen doch nachvollziehen. Überrascht war ich von Riva. Auch wenn ihr bisheriges Verhalten unter aller S** war, hätte ich das nicht erwartet. Nun versteh ich Kyra Dittmann. 

Das Ende war gut so wie es war und ich bin nicht unzufrieden zurück geblieben. Es zog sich halt alles etwas, bis es dann ganz schnell ging. 

 

 

Mein Fazit

 

Für mich war „Silbergraue Freiheit“, der letzte Band der Narrando Reihe, leider eher wie ein Kaugummi. Es zog sich und irgendwann schnellte es zurück und die Handlung nahm endlich fahrt auf. Doch leider erst relativ zum Schluss. Trotzdem ist das Ende ein wohlverdientes und gutes Ende der Reihe. 

 

 

Meine Bewertung

 

drei-sterne-3

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