[Rezension] Wenn du mich endlich liebst

Titel: Wenn du mich endlich liebst 

Autorin: Lianne van Sythen
Verlag: Bookshouse
Veröffentliche: 10. Januar 2017
Genre: Drama/ Liebesgeschichte
Seiten: 495

Preise
E-Book: 3,99 €

 

 

Klapptext

 

“Als Annas Baby stirbt, sie ihren Mann beschuldigt und sich trennt, gesteht Bardo ihr endlich seine Liebe. Obwohl er sich rührend um sie kümmert, kann er ihr Herz nicht erobern. Er bedrängt Anna so sehr, dass sie sogar in eine andere Stadt flieht. Bardo folgt ihr heimlich. Weil sie inzwischen mit Mario zusammen ist, wirbt er nicht offensiv um sie, sondern mailt er ihr über eine Internetpartnerschaftsagentur als Thomas. Als Anna ihn tatsächlich treffen will, zögert Bardo. Was passiert, wenn Anna entdeckt, dass Thomas ihr alter Freund Bardo ist? Und muss er Mario nicht erst von ihr wegtreiben? Besessen taktiert Bardo immer gewagter und verstrickt sich in sein Netz aus Lügen und Intrigen. Dabei kommt Anna ihm auch noch auf die Spur. Hat er nun endgültig verloren? Oder kann es für ihn und Anna doch noch die ersehnte große Liebe geben?”
(Quelle: Amazon)

 

 

Meine Meinung

 

Erst einmal vorne Weg: Ich durfte an der Blogtour zum Buch teilnehmen und so im Rahmen dieser auch das Buch lesen.

Puhh, dieses Buch hat es in sich. Es ist ein Mischung aus Liebesdrama und ich weiß nicht was.

Der Schreibstil der Autorin war schwer und an einigen stellen doch sehr langatmig. Die Autoin hat sich mit einem schwierigen Thema befasst, der krankhaften Liebe, wenn man sie so nennen will, oder auch Stalking durch einen Liebeskranken Mann. Aber auch mit plötzlichem Kindstod und was es mit den Eltern macht.

Was sich erstmal interssant anhört, endet einfach damit, dass wir viel über Bardo, der vermeintliche Stalker und seine Gewohnheiten, sowie viele, wirklich viele Einblicke in seine innere Gefühlswelt bekommen. Was für mich jedoch irgendwie immer ziemlich witzig und Interessant war, waren die Gespräche mit seiner Riesendogge Tosca.

Die Charaktere sind dabei gut beschrieben und auch realistisch dargestellt. Während Anna nach dem plötzlichen Kindstod total fertig und neben der Spur ist, wird sie mir aber immer mehr suspekt. In ihrer Verletztheit tut sie, für mich unvorstellbare Dinge und sucht immer wo anders die Schuld. Was relativ schwierig ist auf Dauer. Bei Bardo ist es so, er verrennt sich total in seine Liebe und macht daher verletzende und unangepasste Dinge, die sogar Grenzen überschreiten. Trotzdem gibt es hier sehr reale Bezüge und ich wette, jeder würde in der Situation der beiden ähnlich handeln oder wenigstens darüber nachdenken. 

Auch wenn es im Roman hauptsächlich um die oben genannten Themen geht, darf man nicht vergessen, dass es auch darum geht, wie viel man verzeihen kann. Daher finde ich, dass die Überspitze Story sehr gut gemeistert wurde. Es gab nämlich alles, was ein guter Roman braucht – Liebe, Vertrauensbruch, starke Frauen und viele Emotionen. Linne van Sythen hat hier gekonnt Wendungen geschaffen die einen fesseln und ebenso ein Ende kreiert das man so definitiv nicht erwartet hat. 

 

 

Mein Fazit

 

Ein packendes und emotiongeladenes Liebesdrama, dass seinesgleichen sucht. Es gab viele Wendungen die spannender nicht hätten sein können und ein Ende das niemand erwartet hätte. Die Charaktere sind realistisch, mit vielen ecken und macken kreiert worden und verhalten sich ihrer Rolle entsprechend. Trotzdem ist dieser Roman nicht für jedermann was, denn der Schreibstil ist schwer und manchmal etwas langatmig. Ansonsten eine packende Mischung für alle die auch Dramen vertragen 🙂 

 

 

Meine Bewertung

 

 

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